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Pressemitteilung Baulückenkataster
02. September 2011
Wie billig die Leichlinger SPD versucht durch geklaute Themen in die Presse zu kommen zeigt die Berichterstattung in der lokalen Presse.
Herr Hüttebräucker hat für die CDU Fraktion zu diesem Thema folgende öffentliche Stellungnahme abgegeben:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
die Berichterstattung zum Baulückenkataster überrascht die CDU nur durch sein Erscheinungsdatum. Inhaltlich ist das ein alter Hut, wie unter anderem der Hinweis auf den UWG-Antrag zeigt.
Es ist schleierhaft, warum die SPD diese Idee der UWG in einer Zeit wieder aufwärmt, in der das Bauamt mit mehreren großen Bebauungsplänen wesentlich inhaltsreichere Aufgaben zu erledigen hat, deren Verzögerung ein wesentlich größerer Schaden wäre, als der Nutzen eines Baulückenmanagementes. Die Recourcen der Leichlinger Bauverwaltung sollten besser in die zügige Bearbeitung der Projekte Innenstadt, ALDI auf dem Precise-Gelände und Supermarkt an der Trompete gesteckt werden. Dabei entsteht in Leichlingen schneller ein größerer Nutzen für die Bevölkerung als durch die vorgeschlagene arbeitsintensive Nischenstöberei.
Bei der Gelegenheit auch noch mit der Grundsteuerpeitsche zu knallen, krönt die Angelegenheit in wirklich unerträglicher Weise. Bei zynischer Betrachtung sollen vielleicht mit den Steuereinnahmen die hohen Kosten (Ablehnungsgrund für den UWG-Antrag) dieser Null-Nutzen-Nummer gedeckt werden. In dem Fall sind die jetzigen Leichlinger Bürger die Dummen, die die Zeche dafür zahlen sollen, anderen (Nicht-Leichlingern) mit untauglichen und teueren Methoden ein Ansiedlungsangebot auf Baulückenniveau zu unterbreiten.
Im Flächennutzungsplan gibt es Wohnbauflächen genug. Für eine zusätzliche Ausweisung brauchen wir das Baulückenkataster also auch nicht.
Auch sind viele dieser sogenannten Baulücken begrünt. Kleine Obstwiesen, Zier- und Nutzgärten lockern das Stadtbild auf und runden es ab. Eine Verminderung des Grünflächenanteils verschlechtert die Anmutung des Stadtbildes und hat damit eine Wertminderung zur Folge. Möglicherweise ist es das Ziel der SPD, dass die Stadt dafür die kostenintensiven Voraussetzungen schaffen soll?
Die bisher bekannten Argumente überzeugen nicht, sondern sind eine Aufforderung zur Ablehnung.
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Hüttebräucker"